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WARUM?

Um Entwicklungsprozesse in der Region zu beschleunigen wurde das Projekt „Lebendige Region“ entwickelt. Aufgrund langjähriger Erfahrung konnten die Leadermanager in NÖ erkennen, dass bei dieser Art der regionalen Arbeit viele vorhandene, erfolgsversprechende Potentiale ungenutzt bleiben. Die Begründung darin liegt wohl u. A. darin, dass das Förderprogramm von der Bevölkerung als zu landwirtschaftslastig, Hemmungen gegenüber den Förderstellen oder der Bürokratie bestehen, zu späte Informationen über Leader eingehen oder wenig Erfahrung mit Förderprojekten als Grund gesehen wird. Auch die nicht vorhandene Zugänglichkeit der Leadermethode für nicht- Insider kann als Grund angegeben werde (elitäre Gemeindeprojekte).

Es fehlt demnach an Unterstützung für Projektträger die innovative und für die Region wertvolle Projekte umsetzen wollen und dabei die Wertschöpfung in der Region erhöhen, aber jedoch wenig bis gar keine Erfahrung mit Förderprojekten haben. Dabei sollen, durch innovative Aktivierungs- und Beteiligungsformate, regionale Netzwerke aufgebaut, implementiert und langfristig genutzt werden. Neue Zielgruppen sollen gewonnen werden und die Wettbewerbsfähigkeit beider Regionen, soll durch das „Miteinander“ gestärkt werden.

 

WIE?

Im Juni 2013 haben die Arbeiten zum Projekt „Lebendige Region“ in der Leaderregion „Südliches Waldviertel/Nibelungengau“ begonnen. Dieses Projekt besteht aus fünf Formaten wie die „Innovationsassistenz“ für Unternehmen, Organisationen, Institutionen, „Region dynamisieren“ –eine interaktive Dialogplattform für die regionalen BürgerInnen, dem „OTELO“ das ist ein offenes Technologierlabor, dem „UEP“, das ist ein Unternehmensentwicklungsprogramm, bei dem jeweils ca. 12 UnternehmerInnen eine Lerngemeinschaft bilden, um in 6 Modulen und begleitendem Coaching ihr Geschäftsmodell neu aufzustellen, sowie dem „QuiR“ das ist das "Quick Innovations Response" Format zur schnellen Nutzung von regional und überregional verfügbaren Wissens für regionale Problemlösungen.

 

WAS?

In Österreich wird der Unterstützung gemeinde-, regions- und sektorübergreifender Projekte schon seit mehreren Jahren vermehrt regionalpolitisches Augenmerk geschenkt. Von besonderem Interesse sind dabei jene Projekte, die im Sinne einer eigenständigen Regionalentwicklung, endogene Entwicklungspotentiale von Regionen fördern und diese Entwicklungspotentiale zum Leben erwecken. Ähnlich dem Ursprungsgedanken von Leader, der aufkommenden Pflanze (wie auch im Leaderlogo erkennbar) sollen hier die Böden für die eventuell keimenden Pflanzen untersucht und pilothaft aufbereitet werden.

In diesem Zusammenhang wird LEADER und die „LEADER-Methode“ als wirkungsvolles Instrument zur Entwicklung ländlicher Regionen, eingesetzt. Durch dieses Projekt sollen neue, zum Teil regionsübergreifende Ansätze, gefunden werden um das INNOVATIONSPOTENTIAL der Region Südliches Waldviertel / Nibelungengau zu heben.

1. Dem „Innovations-Assistent“: dieses Format steht allen Personen, Gruppen und Unternehmen zur Verfügung, die innovative Lösungen für ihre Herausforderungen suchen.

2. Dem Partizipations-Format „Region dynamisieren“. Dieses Format zielt auf das verbesserte Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger der Regionen ab und fördert die Möglichkeit der Selbstgestaltung und Eigeninitiative.

3. Dem offenen Technologielabor „OTELO“ – Implementierung in die Leaderarbeit

4. Dem „Unternehmensentwicklungsprogramm“ (UEP) mit dem eine Gruppe von Unternehmen gemeinsam an ihrem jeweils eigenen Entwicklungsprozess Arbeit und dabei die Lernressourcen der Gruppe nutzt.

5. Dem „Quick-Innovations-Response“ (QuIR), mittels dem das Leader-Management schnell Meinungen und Expertise zu verschiedenen Fragestellungen einholen kann.

Bevor es los geht, müssen jedoch für jedes Format folgende Fragen beantwortet werden:

1.   Der Prozess der Leistungserstellung wird nach drei Phasen beschrieben:

a. Wie wird die Leistung aktiviert?

b. Wie und wo wird die Leistung erstellt?

c. Wer übernimmt auf welche Art und Weise das Ergebnis der Leistung?

 

2. Die erforderlichen Rahmenbedingungen für das Format zur Einbettung in die Region

a. Ev. spezielle rechtliche Rahmenbedingungen

b. Organisatorische Rahmenbedingungen (Personalbedarf, Kompetenzbedarf, Steuerung des Formates) in Kooperation mit dem Leadermanagement der Kooperationsregion

c. Finanzielle Rahmenbedingungen, damit das Format umgesetzt werden kann (Budget)

 

3. Wirkungsmerkmale des Formates, die einer eventuellen Evaluierung als Grundlage dienen können.

 

 

 

 

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